Rieder Messe 2017 - Ein voller Erfolg

Tierschauen - der Publikumsmagnet in Ried

Rieder Messe, 6. - 10. September

Die Tierschauen in der FIH Tierarena und der „Live-Stall“ waren die Anziehungspunkte auf der Landwirtschaftsmesse in Ried. Die 2. EUROgenetik Fleckviehschau lockte vor allem beim Preisrichten am Freitag viele interessierte Besucher aus dem In- und Ausland auf die Tribünen. Die ausgestellten Kühe waren beste Werbung für die Rasse Fleckvieh und die Schau auf alle Fälle eine Reise wert.

 

Die Vielfalt macht es aus

Während der gesamten Woche besuchten circa 250.000 Besucher die Landwirtschaftsmesse in Ried. Es gibt nur ganz wenige Landwirtschaftsmessen im deutschsprachigen Raum bei denen die Rinder, Pferde, Schafe, Schweine und Ziegen dem Publikum in dieser Quantität und Qualität gezeigt werden. Die Kombination einer landwirtschaftlichen Fachmesse mit einer Publikumsmesse ist für die Organisatoren eine große Herausforderung, aber für die Landwirtschaft eine große Chance. Es war in praktisch allen Gesprächen zu spüren, dass die Stimmung unter den Bäuerinnen und Bauern schon lange nicht mehr so gut war. Der in Zusammenarbeit der Firmen Lely, Agrotel und Hirl präsentierte Live-Stall mit Melkroboter wurde geradezu gestürmt. Der Verkaufsleiter der Firma Lely, Andreas Feichtlbauer sagte. „Es wurden ihm noch nie so blöde Fragen gestellt! Gerade darum geht es auch auf einer Messe. Wir müssen mit den Menschen wieder ins Gespräch kommen und uns nicht nur in derselben Berufsgruppe austauschen." 

2. EUROgenetik Fleckviehschau

Die 2. EUROgenetik Fleckviehschau war, gemessen am Einzugsgebiet der ausstellenden Organisationen, die größte Fleckviehschau, welche je stattgefunden hat. Elf Zuchtverbände - aus Österreich der FIH, RZO, RZV Tirol, VFS und kärntnerrind sowie aus Deutschland die Rinderunion Baden-Württemberg, RZV Franken, RZV Oberfranken, RZO Oberpfalz, ZB Hessen und ZV Wertingen - präsentierten in 13 Gruppen fast 100 Fleckviehtiere. Der Salzburger Fleckviehzüchter Rupert Viehhauser richtete äußerst souverän und kompetent die Gruppen und kommentierte gut nachvollziehbar seine Entscheidungen. 

Publikumssiegerin bei WALOT–Töchtern

Einen sehr starken Eindruck haben die Töchter des Tieres Walot hinterlassen. Die Gruppe von 8 Kühen des Nachkommen geprüften Vererbers WALOT (Züchter: Josef Geisler, Vöcklamarkt) konnte die Vorzüge dieses in Deutschland und Österreich in der gezielten Paarung eingesetzten Stieres bestens zum Ausdruck bringen. Die meisten der präsentierten Kühe waren in der zweiten Laktation, es waren aber auch drei Erstlingskühe dabei. Die Gruppe war deshalb nicht ganz einheitlich im Rahmen. Auffällig waren die trockenen Fundamente und die hervorragenden Euter mit flachem Voreuterwinkel. In einem Publikumswettbewerb konnte während der gesamten Messewoche die schönste Walot Tochter gewählt werden. Fast 1000 Stimmkarten wurden abgegeben. Publikumssiegerin wurde die im optimalen Doppelnutzungstyp stehende Walot-Tochter Marlies vom Betrieb Wenzl aus Eschenau.

Stiere durften nicht fehlen

Die Partnerorganisationen der EUROgenetik kaufen jährlich rund 200 Stiere für den Besamungseinsatz. Es war deshalb naheliegend, auch eine kleine Gruppe von Wartestieren zu präsentieren. Für den Preisrichter war der sehr korrekte Polarbaer-Sohn PIRLO (MV.: Vanstein), Züchter: Werner Jutz, Breitenbrunn/DE, Hälter: Reinhard Prammer, Neumarkt im Mühlkreis, Besitzer: Rinderzucht Tirol, klar die Nummer 1 dieser Gruppe. Reservesieger wurde der lange, gut bemuskelte, genetisch mischerbig hornlose Sandro-Sohn SKORPION Pp* (MV.: Imposium), Züchter: Wolfgang Huemer, St. Georgen/Attersee, Hälter: Maria u. Josef Kimberger, St. Ulrich/Steyr, Besitzer: OÖ Besamungsstation GmbH. Von den Züchtern wurde aber auch der drittplatzierte Fidelis-Sohn FINDUS (MV.: Romario), gezüchtet vom Betrieb Hackl aus Bad Zell, nicht übersehen. 

Große Anzahl hervorragender Jungkühe

Über 30 Erstlingskühe wurden in 3 Gruppen dem Preisrichter in einer sehr ausgeglichenen Qualität präsentiert. In der ersten Gruppe gewann die WALDBRAND-Tochter VIDEO (MV: Imposium) von Margit und Franz Schmid aus Waldzell, FIH. Sie zeichnete sich durch das beste Gesamtpaket dieser Gruppe aus. Die ODES-Tochter REGINA (MV: Wille) von Thomas Burger aus Biederbach/DE, RBW sicherte sich mit ihrem drüsigen, festsitzenden Euter den zweiten Platz.

Die harmonische, mit einem drüsig ausgestattete GS PANDORA-Tochter GISMO (MV: GS Rau) von Reinhard Freinschlag aus Grein, RZO führte die starke zweite Gruppe der Jungkühe an. Ihr folgte als Reservesiegerin die nicht minder beeindruckende MANGAN-Tochter MAIGLOECKERL (MV: Waldbrand) von Gerlinde und Franz Feichtlbauer aus Raab, FIH. „An der Spitze stehen Hammerkühe“, war Preisrichter Viehhauser von den Siegertieren der dritten Gruppe der jungen Fleckviehkühe begeistert. Zur Siegerin ernannte er die MANTON-Tochter ESTELLA (MV: Ilion) von Uwe und Mark Habermehl aus Lauterbach/DE, ZB Hessen. Die WABAN-Tochter HALMA (MV: Salamander) von Gerhard Fassnacht aus Horb/DE, RBW holte sich mit ihren perfekten Hinterbeinen und ihrer sehr guten Strichplatzierung den Gruppenreservesieg. 

In der Finalrunde konnten sich zwei Kühe aus deutschen Zuchtverbänden an die Spitze setzen: Rupert Viehhauser kürte die MANTON-Tochter ESTELLA, die mit ihrer Ausgeglichenheit, ihrem optimal gelagerten Becken und ihrem festsitzenden sehr drüsigen Euter überzeugte, zur Gesamtsiegerin der Jungkühe vor der GS PANDORA-Tochter GISMO, die mit feinem Fundament brillierte. 

Hornlos-Genetik ist im Kommen

Die Besamung mit genetisch hornlosen Stieren spielt in Deutschland bereits eine sehr große Rolle. Auch in Österreich gewinnt die Zucht auf genetische Hornlosigkeit bei Fleckvieh an Bedeutung. Mit der Präsentation einer Kollektion genetisch hornloser Kühe wurde den Besuchern ein realistischer Überblick über den aktuellen Stand der Hornloszucht geboten. In der Gruppe der Gruppe mit Teillaktationen siegte die ROLAND-Tochter MADONNA Pp (MV: Maximilian) von Gebr. Lang aus Uffenheim /DE, RZV Franken. Der Preisrichter hob ihr langes, optimal gelagertes Becken hervor, das ihr auch den Gesamtsieg bei den Hornlos-Kühen sicherte. Als Gruppenreservesiegerin entschied sich Rupert Viehhauser für die gut bemuskelte WISCHER-Tochter LOISA (MV: Rechberg) von Rosa und Josef Gruber, St. Georgen am Walde, RZO.

In der zweiten Gruppe gefiel die MESSLATTN-Tochter STARLET Pp* (MV: Ralmesbacher) von Manuel Mayer aus Hüttlingen/DE, RBW mit ihrer tiefen Rippe und ihrem sehr feinen, drüsigen Euter am besten. Sie durfte auch den Gesamtreservetitel der Hornlos-Genetik mit nach Hause nehmen. Zweite in dieser Gruppe wurde die IROLA-Tochter GENIA P (MV: Hall) von Christine und Franz Wimmer aus Pram, FIH.  

Fleckvieh in Bestform bei den mittleren Gruppen

Die mittleren Kühe wurden in fünf Gruppen gezeigt. Bei den neumelken Zweitkalbskühen holte sich die kapitale, sehr kompakte HERMANN-Tochter GERA (MV: Rainer) von Silvester und Rosa Felberbauer aus Ternberg, RZO vor der sehr jugendlichen mit einem starken Zentralband ausgestatteten ROMARIO-Tochter SIMONE (MV: Velvet) von Wilhelmine Fischer aus Bruck-Waasen, FIH, den Gruppensieg.

In der Gruppe der altmelken Kühe mit zwei Abkalbungen stachen dem Preisrichter gleich beim Eintrieb zwei Kühe besonders ins Auge: Zum einen die überaus bekannte WILLE-Tochter PENELOPE (MV: GS Rau) von Andreas Übetsroider aus Nussdorf, VFS und zum anderen die mit ihrer straffen Oberlinie und ihrer enormen Geschlossenheit auffallende VLAX-Tochter BERNINA (MV: Mertin) von Christa Lauterbach aus Kirchenpingarten/DE, RZV Oberfranken. Mit ihrer besonderen Ausstrahlung setzte sich PENELOPE an die Spitze ihrer Gruppe und wurde dann auch Gesamtreservesiegerin der mittleren Kühe. Die GS RAVE-Tochter LETICIA (MV: Hades) von Stefan Enzenhofer, Bad Leonfelden, RZO zeigte in der Gruppe der neumelken Kühe mit drei Abkalbungen das ausgeglichenste Gesamtpaket und wurde dafür mit dem Gruppensieg belohnt. Hinter ihr konnte sich die typstarke GS MG-Tochter IRLA (MV: Vanstein) von Emmerich Hörmandinger aus Bruck-Waasen, FIH einreihen. Eine besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle sicher auch die drittplatzierte Zauber-Tochter Erde (MV.: Ettal) vom Betrieb Regina und Manfred Hofbauer, St. Radegund, FIH. Die mittelrahmige Kuh Erde hatte das beste Euter in der Gruppe und bestach auch durch ihr hervorragendes Fundament. Eine klare Gruppensiegerin fand Rupert Viehhauser bei den altmelken Drittkalbskühen: Die WALDBRAND-Tochter GIZMARA (MV: Samut) sei eine Kuh zum Verlieben, meinte der Preisrichter – kein Wunder, dass die in allen Merkmalen brillierende WALDBRAND-Tochter von Christiane Böhm aus Aufsess/Neuhaus/DE, RZV Oberfranken bei der Gesamtsiegerwahl mittel schließlich auch zur Siegerin gekürt wurde. In ihrer Gruppe konnte sich eine weitere WALDBRAND-Tochter mit ihrem enorm drüsigen, breiten und feinen Euter als Reservesiegerin durchsetzen: MORELLE (MV: Malhaxl) von Gerlinde und Franz Feichtlbauer aus Raab, FIH.

Auch bei den Kühen mit vier Kälbern dominierten die zwei Halbbrüder WALDBRAND und WILLE die Gruppe. Die körperstarke, aber trotzdem auf einem feinen Fundament stehende WALDBRAND-Tochter GIESI (MV: Rodeo) von Veronika Anzengruber aus Pram, FIH siegte klar vor der den Milchtyp charakterisierenden WILLE-Tochter GISELLE (MV: Weinold) von Wilhelmine Fischer aus Bruck-Waasen, FIH. 

Dauerleistungskühe als Vorbild

Das Zuchtziel bei der Rasse Fleckvieh ist auf die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Der Verbesserung der Lebensleistung kommt dabei eine ganz große Bedeutung zu. Beim Richten der älteren Kühe hatte der Preisrichter die Wahl zwischen sehr erfolgreichen, Schau erfahrenen Kühen aus Deutschland und Österreich, welche aber noch nie im selben Ring aufeinander trafen. Das gibt es eben nur bei der EUROgenetik Fleckviehschau. 

Die HUPSOL-Tochter MAJA (MV: Repteit) von Johann Schipflinger aus Itter, RZV Tirol konnte sich in der Gruppe der Fünftkalbskühe mit ihrem festsitzenden, drüsigen Euter eindeutig an die Spitze setzen. Ihr folgte auf Platz 2 die sehr feingliedrige, jugendliche IMPOSIUM-Tochter VIVIEN (MV: Weinold) von Margit und Franz Schmid, Waldzell, FIH. In der letzten Gruppe - Kühe mit sechs und mehr Kälbern - konnte wieder eine HUPSOL-Tochter aus Tirol den Sieg für sich verbuchen: MALI (MV: Vanstein) von Bernhard Mariacher aus Virgen, RZV Tirol überzeugte mit straffer Oberlinie und straffen Verbindungen. Den zweiten Platz belegte die sehr ausgeglichene, mit einem ausbalancierten Euter ausgestattete RUREX-Tochter ALASKA (MV: GS Dionis) von Christiane Böhm aus Aufsess/Neuhaus/DE, RZV Oberfranken. Die ENGADIN-Tochter LIE (MV: Hilbert) von Erich Landwehr aus Neu-Ulm/DE, SFZ war mit elf Abkalbungen mit Abstand die älteste Kuh der Schau. Sie beeindruckte durch ihre Frische und ihren guten Verbindungen. Zu Recht wurde sie aus der Gruppe der Kühe mit sechs und mehr Kälbern herausgestellt. Spontan wurde eine eigene Gruppe kreiert und sie somit Gruppensiegerin.

Bei der Gesamtsiegerwahl der älteren Kühe entschied sich der Preisrichter für die klar den Doppelnutzungstyp repräsentierende MAJA als Siegerin vor der auf sehr stabilem Fundament stehenden Siebtkalbskuh MALI. 

Oö Braunvieh- und Holsteinschau

Anlässlich der Rieder Messe fand auch eine Landesschau der spezialisierten Milchrassen statt. Die Besucher hatten dadurch die Gelegenheit zwischen den verschieden Rasen zu vergleichen. Die ausgestellte Kollektion stieß auf viel Begeisterung und Zuspruch. Sehr erfreulich war, dass diesmal einige neue Aussteller bereit waren Tiere auf dieser Schau zu präsentieren. Bei den Braunviehkühen wählte Preisrichter Gstöhl aus Vorarlberg die Vakir-Tochter GLORIA vom Betrieb Herbert Antensteiner aus Roßleithen als Gesamtsiegerin. Bei einem sehr starken Hintereuter überzeugte GLORIA durch ihr exzellentes Fundament, ihren harmonischen Ausdruck.

Bei der Rasse Holstein zeigten die oberösterreichischen Züchter eindrucksvoll das Leistungspotenzial dieser „Weltmilchrasse“ auf. Beim Gesamtentscheid marschierten alle Gruppen- und Reservesieger nochmals in den Schauring. Die Besucher waren von der hohen und starken Qualität der gezeigten Holstein-Tiere begeistert. Preisrichter Gstöhl krönte schlussendlich die sehr starke Viertkalbskuh LAUTAMI vom Betrieb Deutinger zur Gesamtsiegerin.  

Nähere Infos zum Preisrichten bei Braunvieh und Holstein finden Sie auf:
www.rzo.at 

Fleischrinderzüchter begeistern das Messepublikum

Neun spezielle Fleischrinderrassen und drei Generhaltungsrassen wurden am 9. und 10. September auf der Rieder Messe den Besuchern präsentiert. Jede Rasse stellte hierbei eine „Rassefamilie“, Kuh mit Kalb, Alt- oder Jungstier und eine Kalbin, vor. Schon am Samstag war das Interesse an der bunten Vielfalt an Tieren im Stall enorm. Die vielen Besucher konnten sich einen Einblick von der Fleischrinderzucht in Oberösterreich verschaffen. Beim traditionellen und stets sehr gut besuchten „Schweinsgalopp und Gänsemarsch“, durften natürlich die Fleischrassen nicht fehlen. Am Sonntag wurden alle Rassen im großen Ring dem Publikum präsentiert. Johanna Schachinger, seit kurzem Obfrau Stellvertreterin der Fleischrinder Austria, moderierte in sehr lebendiger Form die Vorstellung der einzelnen Rassen. Dabei waren auch Bundes- und Landessiegertiere vergangener Veranstaltungen zu sehen. 

Wir feiern! – so lautete das Motto der Jungzüchter

Im Rahmen der Rieder Messe wurde das 25-Jahr Jubiläum des FIH-Jungzüchterclubs mit einer oberösterreichischen Jungzüchterausstellung gefeiert. Zu recht stolz waren Jungzüchterobmann Hubert Schrems und die Betreuerin Verena Reifeltshammer: „So einen großen Ansturm bei einer Jungzüchterausstellung während der Rieder Messe hatten wir noch nie. Über 100 Jungzüchter im Alter von 5 bis 25 Jahren präsentierten ihre Tiere in der Tierarena. Auch die Jungzüchter im Alter von 7 bis 9 Jahren bewiesen große Vorführkünste und versuchten die Anforderungen der Preisrichter bestmöglich umzusetzen. Besonders erfreulich ist, dass heuer sehr viele neue Jungzüchter motiviert werden konnten und dass auch diese, Dank der Vorbereitungskurse, tolle Leistungen zeigten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl der Gesamtsieger der Junior- und Seniorgruppe. Es durften alle Gruppensieger und Reservesieger noch einmal antreten und jeder der Kandidaten hatte noch einmal die Chance bester Vorführer von ganz Oberösterreich zu werden. Jeweils 10 Jungzüchter stellten sich der Herausforderung. In der Gruppe Junior konnte sich Patricia Hauer vor Ruben Deutinger durchsetzen. In der Gruppe der Senior wurde Mathias Schöch vor Michaela Kitzberger Sieger. Die 25 Jahre FIH-Jungzüchterclub wurden mit diesem spannenden Jungzüchterwettbewerb gebührend gefeiert.

 

Ein herzlicher Dank gebührt allen Ausstellern und Tierbetreuern für die perfekte Vorbereitung und Präsentation der Tiere. Bedanken möchten wir uns auch bei den zahlreichen Sponsoren, bei der Messe Ried, dem Land OÖ und dem Bund für die finanzielle Unterstützung. Ried war eine Reise wert, kommen Sie wieder.

 

Dr. Josef Miesenberger

 

 

 

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