News Zuchtwertschätzung - FLECKVIEH

Stiere aus Hohenzell - besser denn je

Nach der eindrucksvollen Bundesfleckviehschau in Maishofen, bei der auch viele Töchter von EUROgenetik Vererbern vertreten waren, folgt eine hoch erfreuliche Zuchtwertschätzung. Die neue Nummer 1 beim Fleckvieh steht in Hohenzell und gleich eine ganze Reihe unserer Nachkommen geprüften Vererber zählen zu den Aufsteigern der Zuchtwertschätzung. Der von uns gewählte „Goldene Mittelweg“, beim Einsatz der besten geprüften Vererber und der interessantesten genomischen Jungstiere hat sich bewährt, darum bleiben wir dieser Strategie auch weiterhin treu. Erneut ausgebaut haben wir auch das Angebot an hornlosen Vererbern.

 

Nach der eindrucksvollen Bundesfleckviehschau in Maishofen, bei der auch viele Töchter von EUROgenetik Vererbern vertreten waren, folgt eine hoch erfreuliche Zuchtwertschätzung. Die neue Nummer 1 beim Fleckvieh steht in Hohenzell und gleich eine ganze Reihe unserer Nachkommen geprüften Vererber zählen zu den Aufsteigern der Zuchtwertschätzung. Der von uns gewählte „Goldene Mittelweg“, beim Einsatz der besten geprüften Vererber und der interessantesten genomischen Jungstiere hat sich bewährt, darum bleiben wir dieser Strategie auch weiterhin treu. Erneut ausgebaut haben wir auch das Angebot an hornlosen Vererbern.

 

Die neue Nummer 1 und viele Aufsteiger

Waban führt mit einem unglaublichen GZW von 139 die Topliste beim Fleckvieh an. Durch 400 weitere Töchter, die in die Zuchtwertschätzung einflossen, konnte sich Waban im GZW um weitere 6 Punkte steigern. Waban zeigt, dass eine sehr gute Leistungsvererbung und eine ausgezeichnete Fitness kein Widerspruch sind. Vor allem in Persistenz (127), Zellzahl (124) und Eutergesundheit (122) sind seine Werte herausragend. Einen erneuten Anstieg konnte auch Janda verzeichnen, der momentan einer der komplettesten Vererber in der Fleckviehzucht ist. Seine großen Stärken sind neben einer guten Milchleistung, die Fitness und die Exterieurvererbung. Die Töchter von Janda überzeugen vor allem mit extrem hochsitzenden Eutern. Auch Mandrin liegt mit einem GZW von 131 nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und wird sich auch bedingt durch seinen sehr günstigen Kalberverlauf weiterhin großer Beliebtheit erfreuen. Zu den Gewinnern der Zuchtwertschätzung zählt auch der MG-Sohn Maxx, er bringt eine hohe Milchmenge und eine gute Fitness. Seine eleganten Töchter haben korrekte Fundamente und sehr straff aufgehängte Euter. Neueinsteiger Weltstar (Weburg x Imposium) ist einer der milchwertstärksten Stiere im Nachkommen geprüften Segment. Die bei der VFR-Schau in Bayreuth präsentierte Nachzucht von Weltstar begeisterte mit sehr trockenen, korrekten Fundamenten und spitzen Eutern.

Im Kreise der großen Aufsteiger sind auch Wettendass und Royal. Das Vererbungsprofil vom linienalternativen Allrounder Wettendass ist nahezu makellos. Eine weitere Besonderheit sind die etwas längeren und dickeren Striche. Der mit Abstand beste Romario-Sohn Royal ist mit über 1000 Töchtern in Milch nun auf einen GZW von 127 gestiegen. Er hat sehr gute Doppelnutzungseigenschaften und verbessert vor allem die Euterqualität. Darüber hinaus ist er für die Besamung von Kalbinnen bestens geeignet. Symposium bestätigt sich als hervorragender Eutervererber mit sehr hohen Inhaltsstoffen. Das in dieser Qualität und Breite noch nie dagewesene Angebot an Nachkommen geprüften Vererbern wird von Winsor und Juwel komplettiert. Valentin hat bei der Bundesfleckviehschau in Maishofen mit einer hervorragenden Nachzucht beeindruckt und ist nun auch in den Zuchtwerten gestiegen. Aufgrund begrenzter Spermaverfügbarkeit konnten wir ihn im Hauptprogramm leider nicht berücksichtigen. Dasselbe gilt für den bewährten Vererber Walot, der in den Zuchtwerten stetig gestiegen ist und nun auch in der gezielten Paarung eingesetzt wird.

 

Aktuelle und vielfältige Spitzengenetik

Mit den genomischen Jungvererbern lässt sich in Summe der größte Zuchtfortschritt erzielen. Aus züchterischer Sicht ist auf eine breite Streuung beim Einsatz der Jungstiere zu achten, darum legen wir in dieser Kategorie auf eine große Vielfalt besonders wert. Einer der höchsten genomischen Jungstiere ist derzeit Possmann. Dieser Polaroid-Sohn aus Everest ist auch linienmäßig sehr spannend. Eine eher seltene Linienführung weist auch Gucci auf. Aus seiner extrem euterstarken Kuhfamilie, gingen bereits mehrere Stiere in den Besamungseisatz. Der Janda-Sohn Jack überzeugt mit einem sehr hohen GZW. Er ist aktuell der fitnessstärkste genomische Jungstier. Neu im Programm ist Watch, ein Watt-Sohn aus Passion, welcher sich durch seine sehr seltene mütterliche Abstammung von seinen Halbbrüdern unterscheidet. Huerde, einer der interessantesten Hutera-Söhne, überzeugt mit sehr guten Werten in allen Bereichen. Nach wie vor zu den besten und komplettesten Jungstieren zählt der bereits stärker eingesetzte Manigo Sohn Monumental. Mit einem bestechend hohen Euterzuchtwert von 134 und einer sehr guten Fitness beeindruckt Mint-Sohn Madness. Mit Vesuv, Sturmwind und Hadik haben wir diesmal absolute Top Stiere für die Aktion gewählt.

 

Die Zukunft ist hornlos

Dass die Zukunft hornlos ist zeichnet sich schon seit einiger Zeit ab. In Bayern werden in manchen Regionen bereits 20 – 30 % der Besamungen mit Hornlosvererbern durchgeführt. Die aktuellen Neuerungen im Tierschutzgesetz werden diesen Trend auch in Österreich verstärken. Das Angebot an Stieren in diesem Bereich wird immer größer und attraktiver. Einer der interessantesten reinerbigen Hornlosvererber ist Medicus PP, er ist frei von Ralmesbach-Blut und stammt aus einer sehr schönen Polled-Tochter. Die sehr guten Exterieurwerte zeichnen den ebenfalls reinerbig hornlosen Wahrhaft PP aus. Ein sehr ausgeglichenes Profil weist der mischerbig hornlose Gentleman PS aus. Neu im Programm ist Isaak PS, seine Stärken liegen in der Fitness- und Exterieurvererbung.

 

Hornstatus P*S

Die Angaben zum Hornlosstatus werden verfeinert. Um den Geno- und Phänotyp genauer zu definieren, wird anstatt dem bisherigen Kürzel PS die Kennzeichnung P*S verwendet. Betroffen sind Tiere, die ein Gentestergebnis mit Status mischerbig Pp* aufweisen, dann aber als Wackelhornträger erkannt und umgeschrieben werden. Bis dato gibt es keinen Gentest für das Wackelhorn, darum kann der Status erst nachträglich eingetragen werden.

 

Lisa Rienesl

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